AZUBI-INTERVIEW

Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse

Ein Interview mit Louis Smulka,
geführt im 1. Lehrjahr mit 21 Jahren.

interview ls

Warum hast du dich für betzemeier als Arbeitgeber entschieden?

Ich wollte einfach eine Ausbildung im IT-Bereich machen, und da der Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse relativ neu ist, habe ich mich bei dem Unternehmen beworben, das diesen Ausbildungsberuf anbietet. Dieser Ausbildungsberuf wird noch nicht so oft angeboten, was ihn umso interessanter für mich gemacht hat.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hatte erwartet, dass viele Vorkenntnisse erforderlich sind und man erwartet, dass ich mich mit bestimmten Dingen auskenne. Aber letztendlich wird mir alles gezeigt, was ich wissen muss.

Was bietet dir betzemeier während deiner Ausbildung?

Für mich sind zwei Dinge besonders positiv: die firmeninternen Events wie das Sommerfest und die Gleitzeit. Ich kann sehr früh am Morgen anfangen und habe dadurch viel vom Tag übrig.

Wie behandelt man dich als Azubi? Fühlst du dich ausreichend betreut?

Ich habe immer einen Ansprechpartner, der mich kurzfristig unterstützen kann. Bisher hatte ich noch nie den Fall, dass ich keine Unterstützung bekommen habe. Ich bekomme die Unterstützung, die ich brauche, ohne dass mir ständig jemand über die Schulter schaut.

Welche Aufgaben hast du während deiner Ausbildung?

Meine Aufgaben reichen von der Unterstützung verschiedener Abteilungen, derzeit der Buchhaltung und der Qualitätssicherung, über das Testen von Projekten und das Erstellen von Dokumentationen bis hin zum Austausch mit unserer Entwicklungsabteilung. Natürlich gibt es auch mal typische Azubi-Aufgaben, wie Kaffee kochen, wenn Besuch da ist, oder beim Grillen während unserer Firmen-Events mitzuhelfen – aber das gehört einfach dazu.

Wie sieht der typische Arbeitsalltag bei dir aus?

Ich bin ein ziemlicher Morgenmensch. Ich komme zwischen 7:20 und 7:30 Uhr. Zuerst lese ich meine E-Mails und Teams-Nachrichten, da einige meiner Kollegen später kommen und auch später gehen als ich. Daher herrscht auch dann noch einiges an Kommunikation, wenn ich gehe. Meistens bekomme ich meine Aufgaben über E-Mail oder Teams. Am Morgen bearbeite ich Aufgaben, die am Vortag weniger Priorität hatten und deshalb liegen geblieben sind. Am Nachmittag kümmere ich mich dann um neue Aufgaben, die höhere Priorität haben.

Was war dein bislang größtes Erfolgserlebnis?

Ich habe den Kündigungsprozess digitalisiert und teilweise automatisiert, sodass er jetzt teilweise über Power Automate läuft.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Kommunikation ist entscheidend. Wenn Fragen aufkommen, sollte man sie notieren und konkret per E-Mail oder Teams stellen. Es hilft, sich Antworten in einer Datei zu speichern – so kann man später schnell nachschauen, falls man etwas vergisst. Wenn man eine Aufgabe über Wochen oder Monate nicht erledigt hat, ist es wie in der Schule – man vergisst einiges. Aber so kann man alles aufschreiben, ohne es selbst formulieren zu müssen, und hat eine Liste, die einem in verschiedenen Bereichen erklärt, wie man arbeiten soll.

Was interessiert dich am meisten an deinem Beruf?

Das Testen der Projekte und die Fehlersuche. Ich finde, dass man da immer etwas Neues entdeckt. Jede Testumgebung ist anders, wodurch die Arbeit immer spannend bleibt.

Was denkst du: Für wen ist eine Ausbildung in deinem Beruf geeignet?

Kommunikation ist das A und O – ob es darum geht, Bescheid zu geben, wenn eine Aufgabe länger dauert oder wenn man auf Probleme stößt.

Ist es dir schwergefallen, dich in den Betrieb einzugewöhnen?

Am Anfang war es natürlich eine Umstellung, täglich arbeiten zu gehen, aber ich habe mich schnell an den neuen Ort und die Kollegen gewöhnt. Ich habe ungefähr zwei Wochen gebraucht, bis es zur Gewohnheit wurde.

Was passiert, wenn du etwas gut oder falsch machst?

Wenn es gut ist, wird mir das über Teams, E-Mail oder persönlich mitgeteilt. Wenn ich einen Fehler mache, bekomme ich die Aufgabe zurück und es wird mir genau erklärt, was schiefgelaufen ist und warum. Falls ich den Fehler nicht selbst erkenne, bekomme ich Tipps, worauf ich in Zukunft besser achten kann.

Sind die in der Schule vermittelten Inhalte im Betrieb anwendbar?

Oft habe ich bestimmte Dinge, wie zum Beispiel Rechnungen schreiben, im Betrieb schon gemacht, bevor sie in der Schule überhaupt behandelt wurden. Ich habe zusammen mit einem anderen Azubi einen PC auseinandergenommen, bevor der Aufbau eines PCs in der Schule behandelt wurde. Dadurch hatte ich in der Schule oft schon Vorkenntnisse, weil ich viele Themen in der Praxis bereits erlebt habe.

Welche Abteilungen lernst du während deiner Ausbildung kennen?

Vertrieb, Buchhaltung, Qualitätssicherung und Entwicklung.

Was denkst du, sind die Erwartungen an einen zukünftigen Auszubildenen?

Kommunikation ist das A und O – sei es, um Bescheid zu geben, wenn eine Aufgabe länger dauert, schwieriger als gedacht ist oder wenn Fragen auftauchen.

Klingt gut? Dann bewirb dich jetzt unter:

Jetzt bewerben!