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15. September 2021
Aktuelles

Stiftung: „Clown in Town – inklusiv in Kunst und Wort“

Ein Gemeinschaftsprojekt der Charlotte Betzemeier Stiftung und der Diakonie Stiftung Salem.

Das Projekt Clown in Town – Inklusiv in Kunst und Wort ging mit tollen Ergebnissen in die zweite Runde. Mit der Diakonie Stiftung Salem konnte bereits das zweite Projekt „Clown in Town – inklusiv Kunst und Wort“ ins Leben gerufen werden. Dieses Projekt besteht aus 3×3 Tagen Workshop, in denen aufbauend auf die Serie „Kleine Clownerien“ von Charlotte Betzemeier Interpretationen geschrieben werden. Weiterhin wird jeder der 3 Workshops durch eine regionale Künstlerin begleitet. Bei den Künstlerinnen handelt es sich um Tanja von Triller und Barbara Salesch (ehem. Fernsehrichterin). Insgesamt nehmen 48 Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung an diesen Workshops teil. Angemeldet hatten sich sogar über 100 Kunstinteressierte. Am zweiten Workshop hat auch Clemens Betzemeier, der Gründer der Charlotte Betzemeier Stiftung, einen Vormittag teilgenommen und war von dem Workshop mehr als begeistert.

Projekthintergrund

Die Idee eines inklusiven Kunst- und Wort Projektes erwuchs aus dem Projekt „Clown in Town“, der Charlotte Betzemeier Stiftung. Aus, unter anderem, 70 Clown-Motiven wurden 12 Motive ausgewählt, zu denen Charlotte Betzemeier jeweils einen passenden Vers gedichtet hat. Insgesamt werden zunächst 1.200 Kunstdrucke gefertigt, die durch die Behinderten-werkstätten der Diakonie Stiftung Salem gGmbH aus Minden konfektioniert, sprich gerahmt, verpackt und versendet werden. Der Erlös abzgl. der aufgewendeten Kosten soll zu 100% für Projekte im Bereich Kunst und Inklusion gespendet werden.

Projektbeschreibung

Das im Nachgang beschriebene Projekt „Clown in Town – inklusiv in Kunst und Wort“ soll eins der ersten Folgeprojekte sein, welches sowohl finanziell durch die Charlotte Betzemeier Stiftung gefördert wird, als auch in Zusammenarbeit mit der Stiftung und auf Basis der Kunstwerke von Charlotte Betzemeier durchgeführt werden soll.

Das Projekt ist über 3 Wochen im 2. Quartal 2021 angedacht. In jeder Woche soll ein Workshop von 3 aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden und von jeweils einem regionalen Künstler/Schriftsteller (m/w) begleitet werden. Das gesamte Projekt umfasst somit 9 Tage von je 8 Stunden. Insgesamt 16 Teilnehmer/-innen der Diakonischen Werkstätten Minden mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen erhalten so die Möglichkeit, sich in den Bereichen Kunst und/oder Wort kreativ zu entfalten, neu zu entdecken, miteinander auszutauschen und sich in ihrer Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Auf Grundlage der 12 ausgewählten Clown-Motive, aus den Werken von Charlotte Betzemeier, sollen neue Interpretationen gemalt, gezeichnet, gedichtet oder erzählt werden. Angefangene Gedanken der Künstlerin weitergedacht, vielleicht in eine andere Richtung gelenkt oder in einem Märchen verpackt werden. Auch Menschen, die selber nicht schreiben können, sind in dem Projekt willkommen.

Geleitet wird das Projekt durch eine Mitarbeiterin der Diakonischen Werkstätten Minden sowie durch die Stadthäger Künstlerin Tanja von Triller, welche bereits seit 2017 als Honorarkraft die arbeitsbegleitenden Maßnahmen in dem Bereich der ästhetischen Bildung bei den Diakonischen Werkstätten Minden anbietet.

Wir werden uns mit verschiedenen Mal- und Schreibtechniken auseinandersetzen und unserer Phantasie nach Möglichkeit keine Grenzen setzen. Ganz im Sinne von Charlotte Betzemeier werden wir uns mit großer Neugier auf einen experimentellen Weg begeben, auf der Suche nach etwas Neuem. Aus diesem Grund soll der Fokus und die Struktur der einzelnen Workshops auch gemeinsam mit den Teilnehmenden sowie den begleitenden Künstlern, bzw. Schriftstellern (m/w) erarbeitet und fortentwickelt werden.

Es soll sowohl gemeinsam in der großen Gruppe und in Kleingruppen gearbeitet werden, als auch jeder für sich die Möglichkeit erhalten, in Ruhe mit sich selbst zu sein. Die einzelnen Angebote sollen abwechslungsreich und vielseitig gestaltet werden, um möglichst jedem einzelnen einen Zugang zur individuellen Kreativität zu ermöglichen. Die vielfältigen Ergebnisse sollen im Nachhinein den Originalen gegenübergestellt und als Buch herausgegeben werden. Zusätzlich soll das Projekt fotografisch begleitet werden, sodass in dem Buch sowohl Portraits der TeilnehmerInnen als auch bewegte Bilder des Projektgeschehens mit aufgegriffen werden können.

Projektergebnis

Das Buch soll gemeinsam mit einem professionellen Verlag entwickelt und über die Charlotte Betzemeier Stiftung zum Verkauf angeboten werden. Der Erlös aus den Verkäufen soll schließlich zu 50% an die Diakonischen Werkstätten Minden gespendet werden, welche dort für Bildungsangebot im Bereich der ästhetischen Bildung genutzt werden sollen und zu 50% für weitere Projekte in dem Bereich Kunst und Inklusion der Charlotte Betzemeier Stiftung eingesetzt werden. Selbstverständlich soll das Projekt in Zusammen-arbeit mit den lokalen sowie überregionalen Medien bekannt gemacht, begleitet und umworben werden.

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